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Das Neue Management

von Prof. Niels Brabandt

Aktuellen Befragungen zu Folge möchten immer noch mehr als die Hälfte aller gut bis sehr gut qualifizierten Kräfte ihre berufliche Zukunft im Management eines bekannten Konzerns verbringen. Betrachtet man jedoch die oftmals ausgesprochenen Kritikpunkte, so zeigt sich deutlich: es ist an der Zeit einen Umbruch im Denken bezüglich des Management anzustoßen und umzusetzen. In den letzten Monaten haben wir umfassende Befragungen und Studien betrieben, um die hier neuesten Erkenntnisse bezüglich der Sichtweise auf und vom Management zu eruieren.

Vielen Managern ist vor allem das Außenbild der Organisation wichtig, für die sie arbeiten sehr wichtig. Jüngste Marketingkampagnen zeigten zuletzt Ingenieure welche sich mit ihrem vollen Namen der Werbung ihres Konzerns zur Verfügung stellten und einem Millionenpublikum offenbarten „Mein Name ist […] und ich bin Ingenieur bei […].“. Würden sie dies auch für ihre Unternehmung ebenso wollen? Möchten sie, dass jeder weiß, wo sie arbeiten, was sie tun, was ihre Aufgabe dort ist?

Während des Werbespots wurden natürlich jede Menge positive Seiten ihrer Arbeit gezeigt, aber nichtsdestoweniger ist die Frage: möchten sie Ihr Gesicht öffentlichkeitswirksam mit ihrer Firma verbunden wissen? Jenseits der Antwort auf diese Frage zeigt sich bereits ein neues Außenbild in der Wahrnehmung von Organisationen: Firmen sind nicht mehr alleine der Geldgeber für Individuen und jene Institutionen, welche zur Deckung und dem Bestreiten des Lebensunterhalts dienen. Organisationen und in besonderem Maße Großkonzerne werden als tragende Elemente der Gesellschaft wahrgenommen, welche sie in besonderem Maße zur Nachhaltigkeit verpflichtet.

Eine prägende Position im Bild der Gesellschaft, so wird es erwartet, ist dem Streben nach Rendite zu überstellen und für jene konstruierten Outsourcing-Gerüste trägt man eine besondere Verantwortung der nachhaltigen, fairen Versorgungssicherung. Dies hat ein ganz klares Ende der viel zu langen Praxis des Shareholder Values eingeläutet.

Viele Unternehmungen haben die Zeichen der Zeit bereits erkannt und gesehen, dass ein Außenbild in der Nachhaltigkeit fordernden Gesellschaft unabdingbar wichtig ist. So wird auch das lange eher auf kleiner Flamme köchelnd gehaltene CSR (Corporate Social Responsibility) wieder großgeschrieben und Konzerne wie Coca Cola entdecken ihr Herz mit der "Hör auf dein Herz"-Aktion, prominent geleitet von Heidi Klum. Hiermit erzeugt man ein langfristig haften bleibendes, emotionales, sozio-kulturelles Erlebnis für den Konsumenten. Umfragen haben gezeigt, dass diese Aktion ein großer Erfolg war.

Die sozialen Netzwerke werden zudem durch Facebook, Twitter & Co. nun auch virtuell und damit vollständig messbar abgebildet. Auch wenn erstgenanntes Medium durch die Umstände des Börsenganges einen Imageschaden erlitt, so ist von einem langfristigen Misserfolg vorerst nicht auszugehen, zu stark wachsend sind immer noch die Userzahlen, welche sich mehr und mehr in die Richtung von einer Millarde registrierter User bewegen. Kaum eine Firma kann es sich heute noch leisten hier nicht vertreten zu sein. Zahlreiche Aktionen, Verlosungen und Umfragen geben Unternehmungen heute die Möglichkeit direkt beim Kunden vor Ort Erhebungen durchzuführen und glücklicherweise, für die Unternehmung, ist gerade die junge Generation hier mehr als offen ihre Daten, Meinungen und Wünsche vollständig kostenlos weiterzugeben.

Eine richtige Handhabung dieser Netzwerke ist jedoch Voraussetzung. Kommentiert ein Arbeitgeber ungewöhnlich, beinahe schon dem Verhalten eines Stalkers gleichend, die Postings seiner Mitarbeiter, so wird dies als starker Eingriff in die Intimsphäre wahrgenommen. Ein Ausschluss aus der Community ist oft die Folge, wobei dieser Ausschluss ihnen seitens ihrer Kunden nicht einmal mitgeteilt wird. Sie sind einfach "raus" und den Erhalt einer zweiten Chance, dies ist in diesen Kreisen eher selten der Fall. Vertrauensbruch in der virtuellen Welt mit ihrer schnellen sowie breiten Viralität kennt kaum Grenzen.

Erfolgreiche Aktionen in den Medien waren u.a. Josef Ackermanns Botschaft "Leistung aus Leidenschaft in Handschrift geschrieben als Versprechen für den Kunden" in Verbindung mit der Betonung niemals Staatshilfen während der Krise angenommen zu haben im Zuge seiner Tätigkeit für die Deutsche Bank. Ebenso erhielt die Nachricht von Mark Zuckerberg "Wir helfen dir dein Fotoalbum zu erstellen und es mit Freunden zu teilen" fast ausnahmslos positives Feedback. Distanzierten Betrachtern wird nicht entgangen sein, dass bei allen genannten Aktionen durchaus wirtschaftliche Interessen verfolgt wurden.

Was, werden sich einige Fragen, hat dies nun mit meiner Organisation zu tun? "Wir machen diese neuen Sachen nicht, das passt nicht zu uns." heißt es noch bei vielen Firmen. Eines ist jedoch sicher: bei den schon längst begonnenen neuen Entwicklungen, ist die Frage nicht ob, sondern ausschließlich wann.

Warum, werden nun wiederum einige Fragen, sollte ich mich dem anschließen? Wo liegt der Nutzen?

Seien Sie sich immer bewusst, dass Unternehmenskultur, der mittlerweile wichtigste Faktor bei der Wahl der Arbeitgebers nach einer jüngst von Hays durchgeführten Studie (in einem vorherigen Artikel schilderte ich diese im Detail), durch das Zusammenspiel diverser Faktoren unbewusst entsteht und jeder Faktor welchen Sie ignorieren sofort zum Ausschluss einer für sie eventuell relevanten Zielgruppe, seien es aktuelle oder zukünftige Arbeitnehmer, Verbände oder auch Kunden, führt.

Soziales Unternehmertum führt zu Klarheit, einem eindeutigen Imagebild. Ihr ansonsten auf Postern an der Wand ignorierten Mission, Vision & Value Statements werden lebendig und aktiv gelebt, es entsteht ein Bewusstsein, die sogenannte Awareness hierfür. Durch diese Weitsicht entsteht Nachhaltigkeit, hierdurch erhalten Identifikation und eine tiefgreifende, lang anhaltende Mitarbeiterbindung, welche sich stets positiv auf die Reputation Ihrer Organisation auswirkt.

Die Kurven für Innovation und Effizienz werden klar nach oben zeigen, ein Klima der Eigenverantwortlichkeit gegenüber der Unternehmung entsteht, wie es oftmals nur wenige Firmen wie z.B. Google ihr Eigen nennen können. Dieses Betriebsklima wirkt ansteckend und etabliert sich somit langfristig in ihrer Organisation.

Sie schaffen es somit im "Neuen Management" ihre Mitarbeiter stark emotional an sich zu binden, erhalten eine deutlich bessere Reputation sowie und ein intensives Gefühl der Zugehörigkeit mit einem immensen Pflichtbewusstsein – dies kann ihnen die Einstellung von so mancher Großabteilung von Compliance Managern ersparen. Ihre zuvor abstrakten Regelwerke, Prozesse und Werte werden greifbar und praktisch gelebt, die virale Wirkung ihrer Marke wird sich weiter in den Markt tragen, dies habe ich selbst bei meiner eigenen Firma erlebt und ich bin stolz darauf sagen zu können, dass in meiner Organisation noch nie eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter von sich aus gekündigt hat bzw. die Organisation verlassen wollte. Sie sehen, es funktioniert – ich habe den Beweis selbst erbracht.

Weitere Initiativen (z.B. die FAIR COMPANY-Initiative, die Kammer des ehrbaren Kaufmanns o.ä.) geben ihnen weitere Möglichkeiten sich in diesen Bereich aktiv zu beteiligen und Fortschritt zu ermöglichen.

Final erhalten Sie ein Maß an Selbstorganisation, welches die Effizienz sowie Effektivität ihrer Organisations- bzw. Unternehmenstätigkeiten in einem Maße nach oben treiben, welches sie nie durch feste, starre, rückwärtsgerichtet oligarchisch-hierarchisch-archaische Werte jemals erreichen würden.

Wir hoffen, dass auch Sie diesen Mehrwert für Ihre Organisation realisieren können.

Meine Firma, die Firma NB Networks, unterstützt Sie bei jedem Ihrer Vorhaben gerne durch Training / Fortbildung, Consulting / Beratung sowie weitere Services.

Bei Fragen, Wünschen, Anregungen o.ä. stehe ich jederzeit gerne zu Ihrer Verfügung – unter der angegebenen E-Mail-Adresse bin ich jederzeit persönlich für Sie zu erreichen.

Ihr

Niels Brabandt

[Redner / Speaker – Moderator – Dozent / Trainer – Berater / Consultant – Coach]

Kontakt:

NB Networks
Prof. Dr. Niels Brabandt Friedrichstr. 171
10117 Berlin 


Telefon: 030 – 303 66 0020
Fax: 030 – 303 66 0021
Mobil: 0179 – 9 04 04 98
E-Mail: contact@nielsbrabandt.biz

 

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